03 Jun 2017
Juni 3, 2017

Wasserhahn abgebrochen

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Der schwimmende Estrich!
Als schwimmender Estrich wird ein Estrich bezeichnet, der sich auf einer Dämmschicht befindet. Diese Konstruktionsart ist durchaus üblich im Wohnungsbau. Diese Form ist gekennzeichnet durch Hohlräume, die wiederum die Trocknung einer Dämmschicht zulassen.
Diese wenigen Beispiele zeigen schon, dass ein Wasserschaden komplizierte Mechanismen in Gang setzt, die nur von einem Fachmann geprüft und kontrolliert werden können. So verlieren zum Beispiel verschiedene Estrichsorten durch einen Wassereitritt ihre natürlichen Eigenschaften, so dass ein Ausbau nach einem erfolgten Wasserschaden unumgänglich wird. Dieses Procedere trifft aber auch auf Dämmstoffe zu, die sich eventuell nicht trocknen lassen, so dass der Ausbau von Estrich die logische Folge ist. Auch hier ist dringend der Rat des Fachmanns gefragt!
Der Trockenestrich!
Bei ihm greift auch der Name Fertigteilestrich, weil es üblich ist, ihn in vorgefertigten Maßen bzw. Teilen herzustellen, die bei einem Verlegen dann sinnvoll miteinander verbunden werden. Auch bei diesem Estrich ist der Rat des Fachmanns unumgänglich, denn weist er eine Feuchte auf, muss er ausgebaut werden.
Die Trocknung einer Dämmschicht, die im Unterdruckverfahren erfolgt!
Die Prüfung eines Experten ist wichtig, um klarzustellen, welche Estrichsorte im Bauteil Verwendung fand. Erst nach eingehender Kontrolle kann die weitere Vorgehensweise festgelegt werden, egal, ob es sich um einen Estrich mit einer Styropordämmung oder andere Varianten handelt. Ist Wasser, das durch einen Wasserschaden verursacht wurde, in die Dämmschicht unter dem Estrich gelaufen, ist Handeln angesagt, denn das Trocknungsverfahren muss schnell greifen, damit Folgeschäden vermieden werden.